Skateboard
Das Skateboard entstand in den 1960er Jahren als Versuch, das Wellenreiten aufs Land zu übertragen. Von vornherein war das Skateboard also nicht als Fortbewegungsmittel geplant, sondern als Funsportgerät. Wie kein anderes Sportgerät hat das Skateboard einen kulturellen Subkontext. Strukturierte Ligen und klar organisierte Sportverbände fehlen, vielmehr steht das Skateboard für ein urbanes, selbstbestimmtes Lebensgefühl. Echte Skater meiden extra errichtete Skateboard-Anlagen, weil die Aneignung des öffentlichen Raumes zum individualistischen Lebensausdruck der Skater gehört. So sind auch die Verbindungen zwischen der Skateboard-Kultur und subkulturellen Erscheinungen wie etwa der Graffitiszene kein Zufall. Ein Skateboard ist also zugleich Sportgerät und Symbol, ein Skateboard dient dem Funsport und steht zugleich für eine ganze Lebenseinstellung.
Die Tricks echter Skater sind atembraubend! Von Crossfoot-Casper und Railstand über Rail to Rail und Primo-Slide bis hin zu Saran Wrap und Crossfoot Pogo: die Freestyle-Skateboard-Figuren sind pure Akrobatik. Und dies gilt natürlich für die anderen Street-Tricks: ob Wallrife, Bank-Drop oder Powerslide. Das Skateboard bringt Dich an Dein Limit. Oder wie es Titus Dittmann (* 1948) ausdrückt, der Vater der deutschen Skateboard-Szene: "Beim Skateboarden gilt es einen Grenzbereich zu beherrschen. Gerade das reizt mich enorm auch in anderen Sportbereichen: Ich liebe Autorennen, gehe Fallschirmspringen und war einer der ersten Drachenflieger." Erstaunlich, was ein Brett mit zwei Achsen und vier Rädern so bewirken kann, sei es als Longboard, Snakeboard oder als Slalomskateboard. Das Boardpoint.de-Magazin versorgt Dich mit allen Informationen aus der Skateboard-Szene: neue Materialien und Techniken, coole Events, die besten Locations. Im Forum kannst Du Dich mit anderen Skatern austauschen und im Online-Shop mit der coolsten Skatewear eindecken.