Wakeboard
Wakeboard ist eine Mischung aus Wellenreiten und Wasserski: Wie beim Wasserski wird der Wakeboarder von einem Motorboot gezogen, benutzt jedoch anstatt zwei Skiern ein etwa ein bis eineinhalb Meter langes und einen knappen halben Meter breites Wakeboard. Seinen Namen erhielt das Wakeboard vom Kielwasser (engl. wake ) des vorausfahrenden, zwischen dreißig und vierzig Stundenkilometer schnellen Bootes, dessen Wellen der Wakeboarder als Rampe (engl. kicker) nutzt. Wie beim Wasserski kann auch beim Wakeboard das Boot durch eine speziell angefertigte Seilbahn (engl. cableway) ersetzt werden. Die grundlegenden Kennzeichen bei einem Wakeboard sind seine Form (engl. shape), seine Führungskanäle (engl. channels), die Biegungen (engl. rockers) und die Form und Größe seiner Finne. Das Internationale Olympische Komitee hat das Wakeboarden zwar anerkannt, doch ist es noch nicht in den Katalog der olympischen Sommersportarten aufgenommen worden. Dafür ist das Wakeboarden seit 2005 fester Bestandteil der World Games.
Auf einem Wakeboard lassen sich die akrobatischsten und atemberaubendsten Figuren verwirklichen. Mit einem schwungvollen Cut schießt der Wakeboarder aus dem Wasser und dreht in der Luft halsbrecherische Rolls oder Grabs. Besonders subtile Tricks lassen sich an den Obstacles durchführen, etwa am slider, am kicker oder an der funbox. Das Wakeboard ermöglicht grandiose Kunststücke bei nur geringer Verletzungsgefahr. Der österreichische Wakeboard-Profi Daniel Fetz (* 1984) beschreibt klar, was für ihn einen guten Wakeboarder ausmacht: "Ein herausragender Wakeboarder sollte nicht von den Tricks reden, sondern einfach rausgehen und sie tun bzw. probieren. Jeder Sturz bring einen weiter, dann weiß man, wie man es nicht machen sollte. Es kann jeder ein herausragender Wakeboarder sein, auf seine Art." Auf Boardpoint.de erfahren Wakeboard-Fans alles Wissenswerte übers Wakeboarden und die anderen großen Funsportarten.