Wellenreiten
Wellenreiten war bei den hawaiianischen Ureinwohnern der Sport der Könige, als der englische Seefahrer James Cook (* 1728, † 1779) die Inselkette entdeckte. Die Könige bezwangen mit Holzbrettern kunstvoll die Wellen, um die Götter milde zu stimmen. Die Missionare im 19. Jahrhundert unterbanden das Wellenreiten fast ganz, weil es heidnischen Zwecken diente und somit unchristlich war. Erst Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts entdeckten US-Amerikaner das Wellenreiten auf Hawaii für sich als Funsportart.
Mehr als ein Surfbrett ist fürs Wellenreiten kaum nötig. Die typischen Bauformen des Surfbretts beim Wellenreiten sind das Longboard und das Shortboard, das Gun und das Bodyboard. Am Ende des Surfbretts befindet sich die Befestigung der Boardleash, die den Surfer sichert. Damit der Surfer nicht vom Board rutscht, wird die Oberseite mit Surfwachs behandelt. Ob man einen teuren Neopren-Surfanzug trägt oder einfach in Badesachen surft, ist vor allem eine Frage der Außentemperatur.
Wellenreiten ermöglicht ein ganz einzigartiges Naturerlebnis, weil man ganz direkt den Elementen ausgesetzt ist. Der dänisch-niederländische Surfer Bjørn Dunkerbeck (* 1969) beschriebt dieses Gefühl so: "Ich erlebe es bei Menschen, die als Erwachsene anfangen zu surfen. Sie merken plötzlich, dass sie von Natur umgeben und von ihr abhängig sind. Als Surfer spürst du deine Verwandtschaft mit der Welt. Du bist wirklich 'in' der Welt, du schmeckst sie sozusagen." Wellenreiten kann man nicht beschreiben, Wellenreiten muss man erleben. Bei Boardpoint.de, der großen Funsport-Community im Internet, erfährst Du alle relevanten News zum Thema Wellenreiten. Das Boardpoint.de-Magazin informiert Dich über die neuesten Trends im Wellenreiten und besten Locations.